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Bester Praktikumsbericht 2017

Nachdem alle Acht- und Neuntklässler im letzten Schuljahr wieder ein Betriebspraktikum absolvierten, wurden auch die besten Praktikumsberichte zum Wettbewerb "Bester Praktikumsbericht" des Arbeitskreises SchuleWirtschaft eingereicht. 

Comenius-Schule Herborn

Lese- und Rechtschreibschwäche

Lese- und/oder Rechtschreibschwäche sind als Sammelbegriff für erhebliche und langandauernde Auffälligkeiten beim Erlernen der Schriftsprache (Lesen, Schreiben,

Rechtschreiben) oder später bei ihrem Gebrauch zu verstehen. Solche Lese- und/oder Rechtschreibschwierigkeiten können bereits im Anfangsunterricht auftreten und sich in allen Schulleistungsbereichen auf allen Schulstufen auswirken.

Sie können durch besondere individuelle Lernvoraussetzungen und durch soziale sowie erzieherische Einflüsse innerhalb und außerhalb der Schule ausgelöst und verfestigt werden.

Schwierigkeiten beim Erlernen der grundlegenden Fertigkeiten Lesen, Schreiben und Rechtschreiben können neben den Beeinträchtigungen des schulischen Lernens auch zu Minderungen des Selbstwertgefühls, zu körperlichen Störungen und Verhaltensauffälligkeiten führen.

Die Feststellung der besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben gehört zu den Aufgaben der Schule. Im Einzelfall haben die Lehrkräfte die Möglichkeit der unterstützenden Beratung zum Beispiel durch Schulpsychologen oder andere in der Lese- und Rechtschreibdiagnostik ausgebildete Lehrkräfte wie zum Beispiel des sonderpädagogischen Beratungs- und Förderzentrums. Wenn konkrete Hinweise organische Ursachen vermuten lassen, werden fachärztliche Untersuchungen empfohlen.

Es gibt Anzeichen die schon im Vorschulalter eine Lese- und Rechtschreibschwäche nahe legen. Dazu gehören u.a.:

  • Familiäre Vorgeschichte (Vererbung)
  • Verzögerte und gestörte Sprachentwicklung
  • Verwendung von Ersatzwörtern
  • Verwendung von falschen Bezeichnungen für Gegenstände und Begriffe
  • Erschwertes oder nicht erfolgtes Erlernen von Farben
  • Verwechslung von Worten zur Raumorientierung (oben - unten, davor - dahinter)
  • Verzögerte oder auffällige motorische Entwicklung, die sich in Ungeschicklichkeit, Tollpatschigkeit zeigen kann
  • Viel Phantasie und Kreativität trotz beschriebener Auffälligkeiten
  • Gute Auffassungsgabe für technisches Spielzeug und leichtes Umgehen mit Konstruktionsspielzeug
  • Zeigt kein Interesse an Buchstaben
  • Schwierigkeiten Reimwörter zu finden
  • Probleme beim Erlernen von Kinderliedern
  • Reihenfolgeprobleme (Muster malen, Perlenkette fädeln)

Folgende Verdachtsmomente können bei einem Schulkind auf Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtsschreiben hinweisen:

  • Große Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens uns Schreibens
  • Fehlendes Leseverständnis
  • Lesen und Schreiben strengt übermäßig an, dauert lange
  • Ungenaues Lesen
  • Unsauberes, „krakeliges“ Schreiben
  • Viele Fehler beim Abschreiben aus Buch und von der Tafel
  • Viele Fehler beim freien Schreiben
  • Langsame Lese- und Rechtschreibgeschwindigkeit
  • Monotones Lesen der „zusammengehängten“ Buchstaben
  • Verdrehen und Vertauschen von Buchstaben und Zahlen p/q, b/d, 61/16 zu/zu
  • Reihenfolgeproblematik (Mathematik, Aufsatz, praktische Tätigkeit)
  • Probleme mit Fremdsprachen
  • Motorische Auffälligkeiten (Auge-Hand-Koordination)
  • Konzentrationsprobleme
  • Frustration, Selbstwertzweifel

Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und Rechtschreiben haben in allen Schulformen Anspruch auf individuelle Förderung. Darüber hinaus gibt es für den häuslichen Bereich geeignetes Unterstützungsmaterial wie z.B.:

  • Memory mit verschiedenem Schwierigkeitsgrad
  • Kreuzworträtsel
  • Buchstaben, Silben oder Wörter, Würfel basteln
  • Vorlesen im Wechsel
  • Tagebuch schreiben
  • Einkaufszettel schreiben
  • Eigenes Telefon erstellen
  • Briefe schreiben
  • Pinnwand anlegen
  • Bücherei besuchen
  • Sprachspiele z.B. Ich sehe was…
                                Es beginnt mit B/ endet mit b, hat in der Mitte ein b.
  • Schreibspiele
  • Wortlisten mit ver oder vor, anlegen und im Zimmer aufhängen
  • Sortieren von Gegenständen nach Alphabet (Anfangs- oder Endbuchstaben)
  • Worte an Gegenstände kleben

Die Fördermaßnahmen haben zum Ziel, die Stärken von Schülerinnen und Schüler herauszufinden, sie ihnen bewusst zu machen, sie zu ermutigen und Erfolgserlebnisse zu vermitteln, Lernhemmungen und Blockaden abzubauen und Lust auf Lesen, Rechtschreiben zu stärken und zu erhalten, Arbeitstechniken und Lernstrategien zu vermitteln, die vorhandenen Schwächen auszugleichen oder zu mildern sowie bestehend Lernlücken zu schließen.
Die Erstellung eines individuellen Förderplans bildet die Grundlage für individuelle Hilfen. Der Lernstand wird von der jeweiligen Fachlehrkraft dokumentiert und individuelle Fördermaßnahmen und Hilfen in Form des Nachteilsausgleichs werden festgehalten. Dabei findet im Sinne der optimalen Förderung eine enge Kooperation zwischen Elternhaus und Schule statt.
Der Nachteilsausgleich kann folgende Hilfen beinhalten:

  • Ausweitung der Arbeitszeit bei Klassenarbeiten
  • Bereitstellen und Zulassen von technischen Hilfsmitteln (Computer, Wörterbuch, spezifisch gestaltete Arbeitsblätter)
  • Differenzierte Aufgabenstellungen, z.B. verringertes Arbeitspensum, die dem individuellen Lernstand angepasst sind.

Auch Schülerinnen und Schüler mit lang anhaltenden besonderen Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben unterliegen in der Regel den geltenden Maßstäben der Leistungsbewertung.
Dabei können folgende Regeln angewandt werden:

  • Stärkere Gewichtung mündlicher Leistungen, insbesondere in Deutsch und den Fremdsprachen
  • Vorübergehender Verzicht auf eine Bewertung der Lese- und Rechtschreibleistung

Die Entscheidung über die Gewährung und die Dauer eines Nachteilsausgleichs trifft die Schulleitung nach Anhörung der Klassenkonferenz auf Antrag der Eltern.

LERNSERVER-FÖRDERUNG

WAS ... versteht man darunter?

Das LERNSERVER-Programm wurde von der Universität in Münster entwickelt und bietet die Möglichkeit, rechtschreibschwache Schülerinnen und Schüler gezielt auf dem Gebiet der Rechtschreibung zu fördern. Die Inanspruchnahme der Förderung ist freiwillig. Eltern tragen lediglich die Kosten einer Fördermappe, die bei Bedarf auch Zuhause bearbeitet werden kann.

 

WIE ... funktioniert das Ganze?

1. Testung
In der Schule macht Ihr Kind zusammen mit der Lehrkraft den Lernserver-Test (A-Test). Das ist ein Lückendiktat, welches speziell zur Ermittlung der Förderschwerpunkte entwickelt wurde.

Nach einiger Zeit kann zur Überprüfung des Fortschrittes ein weiterer Test erfolgen (B-Test).

2. Auswertung und Diagnose
Die Lehrkraft gibt die vom Kind geschriebenen Wörter in das Lernserver-Computerprogramm ein und erhält dann sofort die Auswertung. Darin steht, wie Ihr Kind insgesamt abgeschnitten hat und auf welchen Gebieten der Rechtschreibung es besonders gefördert werden sollte (Diagnose).

Basierend auf dieser Auswertung wird für Ihr Kind eine Fördermappe erstellt, in der Übungsmaterial für ca. 1 - 2 Schuljahre enthalten ist.

3. Förderung
Zur Zeit findet der Lernserver-Förderunterricht 1 x wöchentlich für die Klassen 5 und 6 statt. Die Förderstunde ist fester Bestandteil des Stundenplans. Während des Förderunterrichts arbeitet jedes Kind selbständig und in individuellem Arbeitstempo an seiner eigenen Fördermappe. Dazu gehört auch, die Lösungen eigenständig mit Hilfe von Lösungsblättern zu kontrollieren. Bei Fragen steht eine qualifizierte Lehrkraft stützend zur Seite und erklärt bei Bedarf die Rechtschreibphänomene einzeln oder gemeinsam für die Gruppe.

4. Betreuung der Nichtteilnehmer
Schülerinnen und Schüler, die nicht am Lernserver-Förderunterricht teilnehmen, gehen in einen anderen Raum und können die Zeit sinnvoll durch selbstorganisiertes Lernen (SOL) oder gemeinsames Spielen (soziales Lernen) nutzen. Hierfür steht eine Betreuung zur Verfügung. Dies gilt jedoch nur für Förderzeiten inmitten des Schulvormittags. Sollte der Förderunterricht in einer Randstunde (1. oder 6. Schulstunde) liegen, beginnt für nichtteilnehmende Schülerinnen und Schüler der Unterricht erst zur 2. Schulstunde oder endet nach der 5. Schulstunde.

 

WER ... ist zuständig?

1. für den Unterricht
Der Lernserver-Förderunterricht wird je nach Schuljahr und Klasse von unterschiedlichen Lehrkräften angeboten. Sie sind geschult und kennen sich mit dem Förderprogramm sehr gut aus.

2. bei Fragen
Für die allgemeine Planung der Umsetzung des Lernserver-Förderprogramms an der CSH sind die Schulleitung und wir, Frau Bettina Klaenfoth-Schäfer und Frau Heike Abeska, zuständig. Bei Bedarf schulen und unterstützen wir die jeweiligen Lehrkräfte und stehen natürlich auch den Eltern und Schülerinnen und Schülern bei Fragen gerne zur Verfügung. J

           

Ihre Bettina Klaenfoth-Schäfer und Heike Abeska

 

Kontakt

Comenius-Schule Herborn
Willy-Brandt-Straße 40
35745 Herborn

Telefon: 02772 / 47 37 - 0
Telefax: 02772 / 47 37 - 29

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Schulleitung

Micha Gabriel, Schulleiter
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Bildnachweis

Wenn nicht anders angegeben, stammen alle Bilder von der Comenius-Schule Herborn.

Konfliktraining

Cool bleiben statt zuschlagen!

Bestandsaufnahme:

Das Konflikttraining „Cool bleiben statt zuschlagen!“ dient durch die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der Klassengemeinschaft der Gewaltprävention und erstreckt sich über ein Halbjahr in Form von wöchentlichen Einheiten à 90 Minuten. In Spielen und Übungen erproben die SchülerInnen neue Verhaltens- und Gesprächsmuster, die sie anschließend reflektieren.

Zielsetzungen des Projektes sind:

  • Stärkung der Gruppenidentität und der Gemeinschaft
  • Gemeinsames Erarbeiten von Grundregeln für ein gutes Miteinander
  • Stärkung der Persönlichkeit und des Selbstwertgefühles aller Kinder / Jugendlichen
  • Förderung der Toleranz gegenüber anderen
  • Sensibilisierung in Bezug auf die eigenen Gefühle und die Gefühle anderer
  • Förderung der sozialen Kompetenzen
  • Stärkung der Fähigkeit zur Selbstreflexion
  • Vermittlung von Regeln zur gewaltfreien Lösung von Konflikten

Das Projekt ist in der Jahrgangsstufe 6 verankert.

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Entwicklungsziele:

  • Aufbau eines Materialpools von kooperativen Spielen
  • Das Projekt wird mit Klassenlehrer und Erziehungshilfelehrer gemeinsam durchgeführt

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Schulordnung

Bestandsaufnahme:

Schüler, Lehrer sowie Mitarbeiter des Hauses sollen sich an ihrem Lern- und Arbeitsplatz wohlfühlen. Um dies zu erreichen, sollten sich alle an demokratisch vereinbarte Regeln halten.

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Entwicklungsziele: 

Die Erstellung einer verbindlichen Schulordnung soll im Verlauf der nächsten zwei Schuljahre abgeschlossen werden. Dabei sind folgende Teilschritte zu beachten:

  1. Bildung einer Arbeitsgruppe aus Schulleitungs-, Lehrer-, Eltern- und Schülervertretern.
  2. Erarbeitung eines Entwurfs für eine Schulordnung, welche den verschiedenen Gremien (Gesamtkonferenz, SV und Schulkonferenz) zur Diskussion und falls notwendig zur Überarbeitung vorgelegt wird.
  3. Verabschiedung der Schulordnung in den oben genannten Gremien. Damit wird die neue Schulordnung für alle Beteiligten verbindlich.
  4. Änderungen der Schulordnung bleiben per Beschluss der o. g. Gremien möglich, sofern sich einzelne Punkte in der praktischen Umsetzung nicht bewähren.

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Evaluation in/durch

  • SV
  • Gesamtkonferenz
  • Schulkonferenz
  • Schulleitung

Methodenlernen

Methodenlernen bedeutet, dass das Lernen selbst, d.h. die verschiedenen Lern- und Arbeitstechniken zum Gegenstand des Unterrichts gemacht werden. Unterrichtsinhalte werden verstärkt in offenen Unterrichtsformen vermittelt. Dies setzt bei den Lernenden einen hohen Grad an Selbständigkeit und eine Vielzahl von Methoden und Techniken voraus. Diese Schlüsselqualifikationen betreffen die Bereiche „Lern- und Arbeitstechniken“, „Kommunikative Kompetenz“ sowie „Teamkompetenz“.

Beispiele für einzelne Methodenbausteine:

  • Wie mache ich Hausaufgaben?
  • Wie bereite ich mich auf eine Klassenarbeit vor?
  • Welcher Lerntyp bin ich?
  • Wie präsentiere ich richtig?
  • Wie erschließe ich Texte?
  • Wie funktioniert Körpersprache?

usw.

In den Jahrgängen 5 und 6 werden die einzelnen Lern- und Arbeitstechniken an vier über das Jahr verteilten Methodentagen mit den Schülern trainiert und anschließend im Fachunterricht weitgehend umgesetzt und angewendet.

 

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Entwicklungsziele:

  • Kurzfristig:
    Sicherung des bestehenden Methodentrainings in den Jahrgängen 5 und 6. Fortlaufende Dokumentation der Methodentage.

 

  • Mittelfristig:
    Ausarbeitung eines Methodencurriculums für die Jahrgänge 5 und 6.
    Raum für Methodenlernen in höheren Jahrgangsstufen schaffen.

 

  • Langfristig:
    Ausarbeitung eines verbindlichen Methodencurriculums für die übrigen Jahrgänge 7 -10.

Förderung

Bestandsaufnahme:

Entwickelt von der Universität in Münster bietet das LERNSERVER-Programm die Möglichkeit, rechtschreibschwache Schüler und Schülerinnen gezielt auf dem Gebiet der Rechtschreibung zu fördern. Die Inanspruchnahme der Förderung ist freiwillig. Eltern tragen lediglich die Kosten einer Fördermappe, die bei Bedarf auch Zuhause bearbeitet werden kann.

 

Vorgehensweise:

 

Computergestützter Test zur Ermittlung von
Förderschwerpunkten

 

 

LERNSERVER
Förderung der Rechtschreibung in den Jahrgängen 1-7

 

 

Förderung in Kleingruppen durch selbständiges Arbeiten mithilfe eigener Fördermappe und bei Bedarf Hilfestellung durch eine Lehrkraft    

 

Entwicklungsziele:

Geplant ist Bereitstellung eines zweiköpfigen schulinternen „Expertenteams“, das als Ansprechpartner Schülerinnen und Schülern sowie Kollegen und Eltern beratend zur Seite steht.

Umsetzungszeitraum: innerhalb eines Jahres

Klassenfahrten

Klassenfahrten sollen…

  • Aspekte des sozialen Lernens beinhalten.
  • die Schüler in die Planung mit einbeziehen und ihre Interessen berücksichtigen.
  • sich an finanziellen Möglichkeiten der Eltern orientiere

 

Entwicklungsziele:

  • Kurzfristig:
    Die Klassenlehrer eines Jahrgangs sollen sich über ihre Klassenfahrten austauschen und gegebenenfalls gemeinsam planen.
    Klassenfahrten sollen nach Beendigung konzeptioniert, aufgeschrieben und für folgende Jahrgänge dokumentiert werden.

 

  • Mittelfristig:
    Die Umsetzung, dass alle Klassenfahrten nach pädagogischen Schwerpunkten konzipiert sind, soll durch die Gesamtkonferenz beschlossen sein.

 

  • Langfristig:
    Ein Fundus an ausgearbeiteten Klassenfahrtskonzepten mit pädagogischen Hintergründen ist entstanden.

Jahrgangskonzepte

Bestandsaufnahme:

Seit dem Schuljahr 2010/11 besteht für unsere Jahrgänge der Klassen 5, 6 und 7 ein einheitliches Konzept.

1. Teamstruktur:

Für jeden Jahrgang wird ein fester Stamm an Lehrkräften gebildet, die im „Jahrgangs-Team“ zusammenarbeiten und gemeinsam Unterricht, Inhalte und Rahmenbedingungen planen. Möglichst wenig Lehrkräfte in den Klassen stellen feste Bezugspersonen für die Schüler dar.

2. Jahresarbeitspläne:

Im Vorfeld aufgestellte, aber dennoch individuell anpassbare, Jahresarbeitspläne sorgen dafür, dass Eltern und Schüler über Unterrichtsinhalte und Projekte informiert sind.

3. Lernbereiche und projektorientiertes Lernen:

Um ein grundlegendes, zusammenhängendes Verständnis von Lerninhalten zu ermöglichen, werden die Naturwissenschaften und Gesellschaftswissenschaften im Verbund als Lernbereiche NaWi und GL unterrichtet. Vertiefend dazu werden die Schülerinnen und Schüler in projektorientierten Lernangeboten zu selbständigem und selbstorganisiertem Lernen angeregt.

4. Rhythmisierung:

Ein überwiegend in Doppelstunden gestalteter Unterricht, feste Pausen- und Frühstückszeiten (Jahrgang 5 und 6), sowie regelmäßige Klassenlehrerstunden zu Beginn und Ende einer Woche, bewirken eine klare Strukturierung des Schulalltages.

5. Kombi-Klassen:

In den Jahrgängen 5 und 6 werden Haupt- und Realschüler gemeinsam unterrichtet. Unterschiedlichen Leistungsniveaus wird durch flexible Aufgabenstellungen Rechnung getragen.

 

Entwicklungsziele:

1. zur Teamstruktur

Eine Ausweitung der Teamstruktur im Konzept der Mittelstufenschule ist auf die höheren Jahrgänge (8-10) ist geplant.

Umsetzungzeitraum: innerhalb von 2 – 4 Jahren.

2. zu den Jahresarbeitsplänen

Eine Ausweitung der Teamstruktur auf die höheren Jahrgänge (8-10) ist geplant.

Umsetzungzeitraum: innerhalb von 2 – 4 Jahren.

3. zu Lernbereichen und projektorientiertem Lernen

Der Lernbereich / Fächerverbund in den Naturwissenschaften (NaWi) und Gesellschaftswissenschaften (GL) soll für die Jahrgänge 5 – 7 weiterhin beibehalten werden.

Umsetzungszeitraum: laufendes Schuljahr

Der Bereich Gesellschaftslehre auch auf die höheren Jahrgänge (8-10) ausgeweitet werden.

Umsetzungzeitraum: innerhalb von 4 Jahren (sobald die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen sind).

4. zur Rhythmisierung:

Die zurzeit bestehende Rhythmisierung für die Jahrgänge 5 – 7 soll erhalten bleiben. Weitere Veränderungen der Rhythmisierung unterliegen der genaueren Ausgestaltung im Rahmen Mittelstufenkonzepts.

Umsetzungszeitraum: innerhalb von 4 Jahren

5. zu den Kombi-Klassen:

Der gemeinsame Unterricht von Haupt- und Realschülern im Konzept der Mittelstufenschule soll auf die Jahrgangsstufe 7 ausgeweitet werden.

Umsetzungszeitraum: 2 Jahre

Langfristig sollen unterschiedlichen Lernstands- und Leistungsniveaus durch Differenzierungskurse im Rahmen der Mittelstufenschule genüge getragen werden.

Schulhausgestaltung

Bestandsaufnahme:

Schulhausgestaltung


Schüler, Lehrer sowie Mitarbeiter des Hauses sollen sich an ihrem Lern- und Arbeitsplatz wohlfühlen. Um dies zu erreichen, sollten sich alle ein Stück weit an der Gestaltung der Schulstätte beteiligen. Die aktive Teilnahme schafft zum einen das Gefühl der Identifikation, zum anderen beugt sie Verunstaltungen in und außerhalb des Schulgebäudes vor. 

Ganz wichtig ist die aktive Einbindung der Schülerinnen und Schüler, die „ihre Schule" gestalten können.

  • Abschlussklassen gestalten ein Abschlussmotiv in ihrer Klasse.
  • Kunstlehrer stellen Schülerarbeiten aus.
  • Klassen gestalten ihren Klassenraum selbst.

 

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Entwicklungsziele:

Durch aktive Einbindung aller Schülerinnen und Schüler soll die Schulstätte attraktiv gestaltet werden und auch ihr individuelles Gesicht bekommen.

  • AG Schulhausgestaltung
  • Schulhofgestaltung mit Sport- und Spielmöglichkeiten / Ruhezonen.
  • Schaffung von ansprechenden Ruhezonen/ Schülerarbeitsplätzen.
  • Optische Aufarbeitung der Informationsflächen.
  • Erstellung von Wegweisern zur Orientierung im Haus.

 

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Eventuelle Ergänzungen:

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Evaluationsziele:

  • Die oben genannten Entwicklungsziele sollten langfristig ihre Berücksichtigung finden. Zu berücksichtigen sind hierbei finanzielle, räumliche und personelle Umstände. 
    Ist eines der Ziele zu verwirklichen, sollte dies schnellstmöglich umgesetzt werden.

Eine konkrete Vorgabe kann hier und jetzt nicht erfolgen.

 

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Impressum

Comenius-Schule Herborn
Grund- und Mittelstufenschule

Willy-Brandt-Straße 40
35745 Herborn
Telefon: 02772- 4737-0
Telefax: 02772-4737-29

 

Schulträger (Dienstanbieter im Sinne des TDG/MDStV):

Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises
Karl-Kellner-Ring 51
35576 Wetzlar

 

Schulleitung:

Herr Micha Gabriel, Schulleiter

 


 

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CSH Logo

Grund-, Haupt- und Real- und
Mittelstufenschule Herborn

 GS-Dillenburg

http://www.gs-ldk.de

 KS-Dillenburg

 

http://www.ksdill.de/

 Tel.: 02772 4737 -0  Tel.: 02772 8029 -0  Tel.: 02771 8036 -0

 


Kooperation Herborn – Dillenburg: Berufsbezogener Unterricht (BBU)
an den Beruflichen Schulen in Dillenburg

Berufsorientierung wird bei uns ganz groß geschrieben! Einmal wöchentlich fahren deshalb unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 in die Beruflichen Schulen nach Dillenburg, wo sie im Rotationsverfahren gezielt verschiedene Berufsfelder kennenlernen und erleben dürfen. So bekommen sie schon frühzeitig konkrete Ideen, welche Berufe und weitere mögliche Bildungswege es gibt und welche davon für die eigene Person interes­sant sein könnten.

Hier erfahren die Schülerinnen und Schüler an berufsnahen Aufgabenstellungen die Anforderungen der Berufs­ausbildung und Berufsausübung an der eigenen Person. Es wird sich informiert, geplant, ent­schieden und die eigenen sowie die gemeinsamen Planungen werden praktisch umgesetzt. Theorie und Praxis finden hier ihre Verzahnung. 

Der berufsbezogene Unterricht gliedert sich in Fachrichtungen, Schwerpunkte und ergänzende Vertiefungsschwerpunkte 

Fachrichtungen

Schwerpunkte

Ergänzende   Vertiefungsschwerpunkte

Wirtschaft

Ernährung/ Gastronomie/ Hauswirtschaft

Wirtschaft und Verwaltung

Logistik

Technik

Bautechnik

Elektrotechnik

Fahrzeugtechnik

Farbtechnik und Raumgestaltung

Holztechnik

Metalltechnik

Naturwissenschaftliche Labortechnik

Gebäude- und Umwelttechnik

Mechatronik

Gesundheit und Sozialwesen

Gesundheit

Sozialwesen

Körperpflege

Kombinationsmöglichkeiten
Folgende aufeinander aufbauende Schwerpunktkombinationen sind im berufsbezogenen Unterricht möglich:  


 
 

Schwerpunkte   Orientierungsphase

Schwerpunkte   Vertiefungsphase

Ergänzende   Vertiefungsschwerpunkte Vertiefungsphase

Bautechnik

Bautechnik

Gebäude- und Umwelttechnik

 

Elektrotechnik

Elektrotechnik

Gebäude- und Umwelttechnik

Mechatronik

Ernährung/ Gastronomie/   Hauswirtschaft

Ernährung/ Gastronomie/   Hauswirtschaft

   

Fahrzeugtechnik

Fahrzeugtechnik

Logistik

 

Farbtechnik und Raumgestaltung

Farbtechnik und Raumgestaltung

   

Gesundheit

Gesundheit

Körperpflege

 

Holztechnik

Holztechnik

   

Metalltechnik

Metalltechnik

Gebäude- und Umwelttechnik

Mechatronik

Naturwissenschaftliche   Labortechnik

Naturwissenschaftliche   Labortechnik

Körperpflege

 

Sozialwesen

Sozialwesen

   

Wirtschaft und Verwaltung

Wirtschaft und Verwaltung

Logistik

 

 

 

 

CSH Homepage OloV Jahrgangsbersicht

Berufseinstiegsbegleiter

Berufseinstiegsbegleiter/innen unterstützen Schüler und Schülerinnen beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die Berufsausbildung und erleichtern dadurch die berufliche Eingliederung.

Die Berufseinstiegsbegleitung unterstützt den einzelnen Schüler / die einzelne Schülerin:

  • beim Erreichen des Schulabschlusses
  • bei persönlichen Problemen
  • beim Finden eines passenden Berufes
  • bei der Ausbildungsstellensuche und beim Bewerbungsverfahren
  • in der ersten Zeit einer Berufsausbildung

Unter Berücksichtigung der persönlichen Stärken, Interessen und Fähigkeiten wird festgelegt, wie diese Unterstützung für den Schüler / die Schülerin im Einzelnen aussieht.

Die Berufseinstiegsbegleiter/innen sind beim Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V. beschäftigt und sind durch die Bundesagentur für Arbeit beauftragt.

Die Teilnahme ist freiwillig. Eine Berufseinstiegsbegleitung wird nur dann durchgeführt, wenn dies gewünscht und als Chance genutzt wird. Dem Teilnehmer / der Teilnehmerin entstehen für die Begleitung keine Kosten.

Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass der Schüler oder die Schülerin zum förderfähigen Personenkreis gehört, der voraussichtlich Probleme beim Erreichen des Schulabschlusses oder beim Übergang in eine Berufsausbildung haben wird.

 

Matthias   Löwer-Kutsch

Bildungswerk   der Hessischen Wirtschaft e. V.

Schelderau 1

35687   Dillenburg

Telefon: 02771 8994-28

Mobil: 0176 19580926

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 MatthiasLoewer-Kutsch  

Sprechzeiten

Mittwoch:       nach Bedarf

Freitag:         09:30 – 11:05   Uhr

Sprechzeiten   aufgrund möglicher Außentermine unter Vorbehalt!

 

Bettina Agus

Bildungswerk   der Hessischen Wirtschaft e. V.

Schelderau 1

35687   Dillenburg

Telefon: 02771 8994-31

Mobil: 0176 19580900

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 BettinaAgus  

Sprechzeiten

Montag:           07:45 – 12:45 Uhr

Dienstag:          09:30 – 12:45 Uhr

Freitag:             07:45 – 12:45 Uhr

Sprechzeiten   aufgrund möglicher Außentermine unter Vorbehalt!

 

Katja Müller

Bildungswerk   der Hessischen Wirtschaft e. V.

Schelderau 1

35687   Dillenburg

Telefon: 02771 8994-23

Mobil: 0176 19580922

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 KatjaMueller  

Sprechzeiten

Montag        07:45 – 12:45 Uhr

Freitag         07:45 – 12:45 Uhr

Dienstag und Donnerstag   nach Absprache.

Sprechzeiten   aufgrund möglicher Außentermine unter Vorbehalt!

 

CSH Logo

BERUFSORIENTIERUNG – Wer ist zuständig?

Als Mittelstufenschule liegt der Schwerpunkt der Comenius-Schule Herborn zu einem Großteil auf der Berufsorientierung.

Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler optimal auf die Zeit nach dem Besuch der Comenius-Schule Herborn vorzubereiten und ihnen eine „handfeste“ Orientierung über weitere berufliche und schulische Möglichkeiten zu vermitteln.

Im Laufe ihrer Schulzeit an der Comenius-Schule erfahren die Schülerinnen und Schüler daher von Anfang an ein vielfältiges und ausgeklügeltes Angebot an Maßnahmen und Aktivitäten zur Berufsorientierung (siehe BO-Curriculum).

Zahlreiche Kooperationspartner aus Schule, Industrie, Wirtschaft und Handwerk unterstützen uns dabei.

Bei der Gestaltung des Übergangs Schule – Beruf arbeiten wir nach der OloV-Strategie. http://www.olov-hessen.de/olov-strategie/olov.html

 

Zuständig für die Koordination der Berufsorientierung:

Frau Heike Abeska (Konrektorin z. W. v. SLA)

Abeska

Herr Nicolai Bieber (OloV-Koordinator)

Bieber small

Töpferkurs

 

Leitbild unserer Schule

 

1. Unterricht


- Ausdrückliche Berücksichtigung

  von Lernvoraussetzungen und

  Vorwissen, Differenzierung

- kleinschrittiges Lernen und Üben

- Projektarbeit mit Lebenswelt-

  bezug, Fächerübergreifende

  Themen, Praxisorientierte

  Arbeiten

­- Erfolgserlebnisse ermöglichen 

2. Individuelle Förderung

 

- Förderplanarbeit

- Portfolio

- Pädagogische Diagnostik

- Innere und äußere Differenzierung

 3. Fachliche und

außerfachliche Kompetenzen

 

- Soziale Kompetenzen in der

  Gemeinschaft

- Sachkompetenz im Unterricht

- Außerfachliche Kompetenzen

  wie z.B. Zuverlässigkeit,

  Durchhaltevermögen,

  Pünktlichkeit

 - Verantwortungsbewusstsein

 10. Ganztagsschule

 

- Rhythmisierung

- Unterstützung

- Differenzierung

- Haus des Lernens

- Betreuungsformen

 

 Leitbild  4. Berufsorientierung,

Praxislernen

 

- OloV – Konzept

- Praxistage, Praktika

9. Evaluation

 

- Intern und kollegial

- Schülerfeedback

- Wissenschaftliche Begleitung

 

5. Lernfortschritte / Leistung

 

- Selbst- und Fremdeinschätzung

- konstruktiver Umgang mit

  Fehlern (Lob dem Fehler)

- Zertifikate, Reglungen

  zum Zeugnis

 

8. Teamarbeit von

Lehrkräften,

Schulsozialarbeit,

Erziehungshilfe,

Schulseelsorge,

externen Fachkräften

 

- systemische Koordinaten

- Zusammenarbeit mit anderen

  Personen und Institutionen

- Fortbildung

- Wissenstransfer

- Team = professionelle

   Lerngemeinschaft

7. Außerschulische

Lebenswelt, Gleichaltrige

 

- Vertrag Schule – Eltern – Schüler

- Grenzen schulischen Handels

  und professionelle Hilfen

- Risiken und Lernpotentiale

  Cliquen

6. Kooperation mit

Außerschulischen Lernorten

 

- Partnerschaften mit z.B.

  Betrieben, Kammern,

  Agentur für Arbeit,

  AK Schule-Wirtschaft, Vogelpark

- Soziale Dienste, z.B.

  Feuerwehr-AG, Schulsanitäter

- Schülerfirmen, z.B.

  Catering, Holzprodukte,

  T-Shirt Druck

 

Schulinspektion

 Bericht zur 2. Schulinspektion

Ab sofort haben alle Besucher der Homepage die Möglichkeit den Abschlussbericht zur 2. Schulinspektion - in Auszügen - zur Kenntnis zu nehmen.
Wir laden sie ein, machen sie vielfältig Gebrauch von diesem Angebot, lesen sie den Bericht und lernen sie unsere Schule noch besser kennen.

 

 

Die Comenius-Schule stellt sich vor ...

  

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