„Kennenlernen der Berufswelt“

 „Fachkraft für Abwassertechnik“ war für die Schüler bis zu diesem Zeitpunkt nur eine Berufsbezeichnung. Der Kreislauf des Wassers und das Abwassersystem wurden zwar im Vorfeld im Unterricht behandelt, trotzdem war die Vorstellung davon, was ein Arbeiter in einer Kläranlage wohl so tut, eher negativ behaftet und nicht greifbar. Also entwickelten die Schüler gemeinsam Fragen, um vor Ort herauszufinden, was es mit diesem Beruf auf sich hat.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es gemeinsam zu Fuß ins nahegelegene Herborn-Seelbach. Dort angekommen wurden die Schülerinnen und Schüler von Herrn Discher in Empfang genommen und durch die Kläranlage geführt.

Nachdem das System „Kläranlage“ ausführlich vorgestellt und alle Fragen dazu beantwortet wurden, nahm sich Herr Discher noch jede Menge Zeit. Die Schülerinnen und Schüler wollten nun genau wissen, was zum Beispiel seine Aufgaben und Tätigkeiten sind, in welchen Fächern man gut sein muss und welchen Schulabschluss man braucht, um dort eine Ausbildung beginnen zu können, wie lange ein Arbeitstag ist und nicht zuletzt, ob sein Job ihm auch Spaß macht.

Nach dieser Fragerunde war allen schnell klar, dass eine Fachkraft für Abwassertechnik sowohl in der Theorie als auch in der Praxis fit sein muss. Anders als erwartet muss sich Herr Discher nur selten schmutzig machen, da er hauptsächlich komplexe Computer und Maschinen bedient und überwacht. Außerdem ist es seine Aufgabe, Abwasser- und Klärschlammproben zu nehmen, zu analysieren und zu dokumentieren. Auch aus Sicht der Schülerinnen und Schüler, ein anspruchsvoller und abwechslungsreicher Beruf- allerdings nicht für empfindliche Nasen.

Wir danken Herrn Discher ganz herzlich für diesen informativen und gelungenen Tag!

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