Back home again – drei CSH-Schüler berichten von ihren Erlebnissen in den USA

Noelle, Tim und Leo sind die diesjährigen Botschafter/-innen der Comenius-Schule, die als Austauschschüler/-innen eine amerikanische High School besuchen durften.

Das Abenteuer begann am 20. März und dauerte ca. vier Wochen, bis zum 18. April 2018. In dieser Zeit wohnten sie bei einer Gastfamilie mit Kindern im vergleichbaren Alter und mit ähnlichen Interessen. Alle drei flogen mit Begleitlehrern vom Frankfurter Flughafen aus in Richtung USA. Noelle verbrachte die vier Wochen im Großraum von Indianapolis, bei Kennedy im Ort Fishers und besuchte dort die Hamilton SE High School. Tim und Leo waren in San Diego und besuchten die Poway High School.

Alle drei berichteten von einem völlig anderen Schulsystem, das sie hautnah erleben durften. Man geht in die Fachräume der Lehrer, nicht die Lehrer kommen in die Klassenräume – jeden Tag der gleiche Stundenplan, aber dafür eine große Selbstbestimmung bei der Stundenplangestaltung – ein System, das eher an einen Uni-Alltag bei uns in Deutschland erinnert. Zudem erlebten die Drei das Osterfest in den USA mit all den landestypischen Bräuchen und Gottesdiensten. Aber auch die Freizeit kam natürlich nicht zu kurz, denn die Gastfamilien boten ihnen ein vielseitiges Programm, so war zum Beispiel Leo in Los Angeles in den Universal Studios und in Disneyland, Noelle war Shoppen in Chicago und Tim vergnügte sich beim Wassersport. Was die Drei im Einzelnen erlebt haben, könnt ihr in den folgenden Kurzberichten nachlesen:

Leo Gabriel – mein Bericht vom Austausch

Am 20.03.18 bin ich um 12:00 in Frankfurt los geflogen. Um 22:00 Uhr Ortszeit sind wir nach einem Zwischenstopp in San Francisco angekommen. Nach einer halbstündigen Fahrt waren wir in Poway angekommenen. Am nächsten Tag bin ich schon mit meinem Austauschschüler Josh in die Poway High School gegangen. In der ersten Stunde haben alle Austauschschüler sich in der Deutsch Klasse getroffen.

Danach bin ich mit Josh in den Unterricht gegangen.

Das Schulsystem unterscheidet sich sehr von dem in Deutschland. Zum Beispiel haben die amerikanischen Schüler jeden Tag den gleichen Stundenplan.

Mittags haben wir in der Schule gegessen und an verschiedenen Kursen am Nachmittag teil genommen.

Die Schule endete um 15:00 Uhr.

In der zweiten Woche sind wir nach Downtown San Diego gefahren und haben uns die Stadt angesehen. Wir waren in Oldtown und Little Italy. In der dritten Woche sind wir in den San Diego Zoo gefahren und haben dort alles besichtigt. Es war sehr interessant weil er mehr wie ein Freizeitpark aufgebaut ist.

An Ostern habe ich zusammen mit meiner Gastfamilie einen Gottesdienst besucht und ein typisches amerikanisches Osteressen gegessen.

In der letzten Woche war Spring Break und meine Gastfamilie hat mich nach Los Angeles eingeladen. Dort haben wir Disneyland und die Universal Studios besichtigt. Danach waren wir am Observatorium und beim Hollywood Schild. Ein Highlight war der Walk of Fame an dem ich die Sterne vieler Hollywood Berühmtheiten gesehen habe.

Zum Abschluss waren wir im Outback Steakhouse essen.

Es war toll die Stadt mal in echt zu sehen und nicht nur in einem Film. Eine weitere Besonderheit ist, dass jeder Schüler an der Poway High ein Instrument spielt.

Während meines Aufenthaltes gab es an der Schule ein großes Band Festival bei dem verschiedene Schulen gegeneinander angetreten sind. Dabei habe ich die Band der Poway High beim auf und abbauen unterstützt.

Es war eine tolle Zeit in meiner Gastfamilie und an der Schule und ich konnte ihre Kultur besser kennenlernen. Ich habe neue Freunde gefunden und bedanke mich für diese tolle Zeit.

 

Tim Adam - mein Bericht vom Austausch

Ich bin um 6 Uhr am Morgen aufgestanden und ich und meine Familie sind zum Flughafen gefahren unser Flug hatte eine Stunde Verspätung also flogen wir nicht um 12 sondern um 13 Uhr in Frankfurt ab. Ich bin um bin um 22:00 in San Diego (Ortszeit) angekommen. Als ich bei meiner Gastfamilie ankam fiel ich sofort ins Bett den ich war sehr müde. Am nächsten Tag bin ich dann in die Schule gegangen.

Das Schulsystem in den USA unterscheidet sich sehr von dem Deutschen.

Am Samstag sind wir dann nach San Diego Old Town gefahren und haben die Stadt besichtigt.

Die Woche darauf hatten wir Schule. Das System der Schule besteht aus Kursen die man selbst wählen konnte. Ich hatte die Kurse Deutsch, Deutsch, Band, Sport und um 15-17 Uhr Schwimmen. Die Kurse meines Austauchschülers waren Chemie, Deutsch, Band, Englisch und auch Schwimmen. Am Freitag sind wir zum Strand gefahren und haben uns die Küste besichtigt. Am Samstag sind wir nach Bilmore Prak gefahren das ist ein Vergnügungspark es war sehr schön. Die Kirche fand jeden Sonntag von 9-12 statt und war für mich sehr lang, normalerweise dauert der Gottesdienst 1-2 Stunden doch bei Mormonen dauert diese 3 Stunden. In der letzten Woche hatte ich Spring Break und ich war mit meiner Gastfamilie im Hollywood Observatorium und wir haben Bilder beim Hollywood Sing gemacht. Danach sind wir zum walk of fame gelaufen und haben im Hardrock Cafe gegessen.

Das letzte Wochenende haben wir mit Kanu fahren und Klippenspringen verbracht.

Am Montag war mein letzter Schultag es war traurig allerdings habe ich mich auch auf Zuhause gefreut. Der Flug am Dienstag war sehr lang den der Aufenthalt in San Francisco dauert 4 Stunden und insgesamt bin ich 14 Stunden geflogen. Ich war glücklich als ich in Frankfurt gelandet bin.

Es war sehr interessant die USA mal in echt zu sehen und nicht nur in irgendwelchen Filmen.

Alles in allem war es eine sehr schöne Zeit mit meiner Gastfamilie. Sie war sehr freundlich und haben sich wunderbar um mich gekümmert. Und ich danke ihnen für diese einzigartige Zeit.

 

Noelle Reichenauer - mein Bericht vom Austausch

Die Reise nach Chicago war etwas hektisch, dennoch ist alles super verlaufen. In Chicago angekommen hatten wir einen ca. 5 stündigen Flughafen Aufenthalt bevor es weiter nach Indianapolis ging. Am Abend als wir gegen 23 Uhr in Indianapolis angekommen sind, hat dort dann die Gastfamilie auf uns gewartet. Ich wurde von meiner Austauschschülerin und meiner Gastmutter abgeholt. Während der 45 min Fahrt vom Flughafen nach Hause hat mir meine Austauschschülerin viel von dem Ort Fishers (der Wohnort der Familie) erzähl außerdem hat sie mir viel von der High School erzählt und wie es dort abläuft. Dort angekommen hat sie mir dann das ganze Haus gezeigt.

In den ersten Wochen habe ich ihre Familie und Freunde kennengelernt und mit ihr den High School Alltag erlebt. In der High School haben wir in der ersten Woche in Biologie eine „pig disscucion“ gemacht an der ich auch teil haben durfte. Ansonsten haben wir in unsere Freizeit viel mit Freunden gemacht wir waren z.B. Topgolf spielen und Bowlen.

In der zweiten Woche hat man sich schon an alles gewöhnt und man ist ein Teil der Familie. In diesen Wochen waren wir viel Shoppen und ich habe viele Orte zu sehen bekommen. An Ostern waren wir in einer Kirche, was unfassbar schön war denn es ist ein totaler Unterschied zu deutschen Kirchen. Nachdem haben wir dann mit der Familie Ostern gefeiert.

Die dritte Woche hatten wir Springbreak. Auf dem Weg nach Chicago haben wir einen Stop auf der „oak farm“ gemacht. Das ist eine Farm die Schweine und Kühe züchten und aus der gewonnenen Milch wird Käse und Eis hergestellt. Auf dieser Farm haben wir dann eine Besichtigung gemacht. Nachdem ging es dann weiter nach Chicago, in den vier Tagen haben wir viele Museen, das Skydeck und die Bean besucht. Es war eine tolle Erfahrung alles in Chicago zu sehen.

Die letzte Woche verging wie im Flug, wie haben noch Sachen mit Freunden unternommen und wir waren zusammen auf einem Familien Geburtstag. Am letzten Wochenende hatte die Schwestern meiner Austauschschülerin Geburtstag, den haben wir zusammen gefeiert und dann war schon Zeit um Abschied zu nehmen.

Montag war mein letzter Schultag also musste ich mich dort von allen Freunden verabschieden was sehr traurig war, weil wir viel Zeit miteinander verbracht haben.

Am Dienstagmorgen gegen 10 Uhr sind wir dann zum Flughafen gefahren und meine Austauschschülerin konnte mich leider nicht begleiten, weil sie in die Schule musste. Von ihr habe ich mich dann am Morgen verabschiedet bevor sie in die Schule ist. Mein Gastvater hat mich dann zum Flughafen gebracht.

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