Unvergessliche Wochen in den USA 2017

Esra

1. Woche: Als ich in Amerika ankam war an meiner Schule spring break. In den ersten Tagen hat mir meine Gastfamilie ihre Stadt Hartville mit ihren Malls und Märkten gezeigt. Mit dem Vater meines Austauschpartners haben wir in Cleveland ein Aquarium und anschließend das Museum of Art besucht. Auch waren wir in dieser Woche in einem Bowlingcenter. Am letzten Tag meiner ersten Woche sind wir in den Bundesstaat West Virginia gefahren und haben dort etwas gegessen.

2. Woche: An den ersten 3 Tagen meiner ersten Schulwoche bin ich mit meinem Austauschpartner auf die Lake Middle School gegangen. Ab Donnerstag durfte ich mit einer Schülerin, die mir zugewiesen wurde, die High School besuchen. Am Freitag sind wir zu einem Violinen Konzert meines Austauschpartners Gavin gegangen. Am Wochenende haben wir Amish People besucht, mit denen meine Gastfamilie befreundet ist und haben bei ihnen gegessen. Am Sonntag sind wir nach Columbus (Hauptstadt von Ohio) gefahren und haben dort mit der Schwester meines Austauschpartners das COSI Erlebnismuseum besucht.

3. Woche: In dieser Woche hatte meine Gastmutter Geburtstag und wir sind an diesem Tag in einem Mexikanischen Restaurant essen gegangen. Am Donnnerstag sind wir auf ein Track Meeting (Wettkampf Veranstaltung) von meinem Austauschpartner gegangen. Am Wochenende sind wir nach Pennsylvania in ein Outletcenter gefahren. Am Ostersonntag sind wir am Morgen in die Kirche gegangen und haben einen Gottesdienst besucht. Zum Mittagessen waren wir bei den Großeltern von Gavin eingeladen.

4. Woche: In meiner letzten Woche hatte ich in der Schule ein Kunstprojekt und durfte mein eigenes T-Shirt designen. An einem Abend sind wir ins Kino und anschließend in ein typisch amerikanisches Burger-Restaurant gegangen. Ebenso haben wir uns verschiedene Stadtparks angeschaut.  Am Wochenende wurden wir von einer befreundeten Amischen Familie eingeladen. Sie haben mir ihren Hof und ihre Tiere gezeigt. Ich konnte einen Einblick in ihr alltägliches Leben, welches sie ohne jegliche Elektrizität führen, bekommen.

 

Annabell

Am 28. März hat mich meine Gastfamilie mit einem großen Begrüßungsschild am Flughafen Cleveland abgeholt. Von dort sind wir nach Mentor gefahren, wo ich gewohnt habe. Mentor ist eine Stadt im Bundesstaat Ohio und liegt direkt am riesengroßen Erisee.
Während meines Aufenthaltes bin ich zusammen mit meiner Austauschschülerin Mikayla zur Mentor Highschool gegangen und habe sie dort in ihre gewählten Kurse begleitet. Diese waren jeden Tag gleich und bestanden aus den Fächern Deutsch, Englisch, Mathe, Geschichte und Biologie. Die Schule ging jeden Tag bis 14.30 Uhr und in dieser Zeit gab es nur eine Mittagspause. Da wir jedoch viele Stunden ,,Studyhall´´ hatten war das ganz okay. „Studyhall“ bedeutet, dass du in einem Raum mit einem Lehrer sitzt und für dich selbst arbeiten und lernen kannst. Wir haben in dieser Zeit meistens Netflix geschaut oder Hausaufgaben  gemacht. Nachmittags finden dann viele Freizeitkurse statt. Am Anfang des Schuljahres kann man sich  in einen Kurs einwählen,  dieser findet dann  jeden Tag statt.
An den Wochenenden hat die Familie mit mir viele Ausflüge gemacht. Wir haben uns zum Beispiel ein Footballspiel und ein Eishockeyspiel angeschaut und waren bei den Niagara Wasserfällen. An Ostern sind wir zu der Oma von Mikayla gefahren, haben anschließend den Gottesdienst besucht und sind danach noch zu anderen Verwandten gefahren. Es gab sehr viel zu essen, eine Torte zum Nachtisch und viele Geschenke. Es war ein schöner Tag.
Insgesamt hat mir der Aufenthalt in den USA sehr gut gefallen und ich habe viele neue Eindrücke gewonnen. Meine Gastfamilie war sehr nett und großzügig.
 Die Verständigung war am Anfang ziemlich schwer. Erst habe ich kaum etwas verstanden, weil alle sehr schnell und mit amerikanischen Akzent gesprochen haben. Es haben mir auch viele Vokabeln zur Verständigung gefehlt. Mit der Zeit wurde mein Englisch immer besser, und ich habe sehr viel gelernt. In der letzten Woche habe ich fast alles verstanden, konnte mich gut unterhalten und habe teilweise sogar schon auf Englisch geträumt.
Es war eine total tolle Zeit und ich vermisse meine Familie sehr!!!

 

Christine

Alle Personen die mir begegnet sind waren freundlich, aufgeschlossen und zuvorkommemd. Meine Familie war sehr nett, lieb und fürsorgend, sie erfüllten mir jeden Wunsch den ich hatte.
Die Schule war "typisch amerikanisch", auf den Fluren waren überall Spinde und die Schüler kamen zu den Lehrern. In der kompletten Schule waren die Decken und Wände von Schülern bemalt.
Diese 4 Wochen in Paynesville, Minnesota waren wunderschön und ich würde aufjedenfall nocheinmal in die Vereinigten Staaten fliegen!