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Comenius Schule Herborn

USA-Schüleraustausch

Details

. Ich habe dort 4 Wochen verbracht, wovon ich 3 Wochen in die Schule konnte und 1 Woche Ferien hatte.

Wir sind am 13 März von Frankfurt aus morgens losgeflogen und um 1 Uhr nachts (deutsche Zeit) angekommen. Es waren ca. 100 deutsche Austauschpartner im Flieger nach Washington. Schon auf dem Hinflug habe ich schon einige Deutsche kennengelernt. Insgesamt gab es 30 Austauschpartner, die ebenfalls auf meine Schule gingen.

Als wir übermüdet in Washington ankamen, wurden wir von einer fröhlichen Gruppe Amerikanern begrüßt. Sie hatten Schilder mit unseren Namen, Fahnen und Ballons dabei. Meine Austauschfamilie ist direkt mit mir aufgebrochen und wir waren in ca 15 min bei ihnen zu Hause.

Das erste, was ich dort gelernt habe ist, dass man

 

sich an das amerikanische Essen gewöhnen muss. Es gibt kein „normales“ Brot, sondern nur Toast. Zum Mittag gab es meistens Fastfood, heißt Pizza Hut, McDonalds, Wendys, Chinese oder KFC. Fazit: Man wird in Amerika nicht dünner.

Die Schule ist komplett anders aufgebaut als in Deutschland. Ich habe dort die Langley High School ( http://www.fcps.edu/LangleyHS/index.html ) besucht. Die Schule besuchen 2000 Schüler und ist unter den Top 10 Schulen in ganz USA. Der große Unterschied zwischen USA und deutschen Schulen ist, dass es keine unterschiedlichen Schulzweige gibt. Also keinen Unterscheid zwischen Haupt- Real- und und Gymnasialzweig. Zum anderen gibt es dort keine Klassen. Die Lehrer haben feste Räume und die Schüler haben individuelle Kurse, bei denen sie erscheinen müssen. Die Amerikaner haben auch nur eine Pause und jeden Tag 8 Schulstunden (4 Doppelstunden) Unterricht. Auf freiwilliger Basis kann man auch noch länger in den Nachmittag bleiben, zB. Für Sport oder bei Bands.

 

Mein Schüler ist meistens nach der Schule direkt nach Hau

se gegangen. Zum Essen gab es immer Fastfood. Wir haben uns nach der Schule meistens mit anderen Austauschpartnern getroffen, sind zur Mall gegangen, oder sind zu Hause geblieben. Da haben wir entweder Videospiele gespielt, oder Serien geguckt. Anfangs wollte ich eher etwas anderes machen, aber später hat auch das echt Spaß gemacht.

 

Einmal waren wir mit der gesamten Gruppe in Washington und haben uns alle „Memorials“ (Gedenkstätten von einigen wichtigen Personen, oder Geschehnissen) angesehen. Anschließend sind wir zum weißen Haus und eins der Museen gegangen. Alle Museen sind ohne Eintritt und werden von der

Stadt finanziert. Der Deutschlehrer hatte uns vorher noch gewarnt, dass man nicht zu weit in die Stadt gehen sollte, denn angeblich soll Washington eine der gefährlichsten und kriminellsten Städte sein. Wirklich etwas davon mitbekommen haben wir das nicht, aber erwartet habe ich das auch nicht.

kapitollincolnmemorialblickwashingtonmemorial

In den Ferien sind wir von Washington nach Orlando gefahren. Die komplette Ostküste runter. In Orlando übernachteten wir in einem Hotel und haben den Universal-Vergnügungspark besucht. In Amerika sind die Vergnügungsparks anders als in Deutschland. Die meisten Achterbahnen sind entgegen meiner Erwartungen nicht so „extrem“, wie die besten aus Deutschland. Die Menschen legen mehr Wert darauf überhaupt da gewesen zu sein, zB. Bei dem nachgebauten Hogwarts.

poolorlandohogwartshotelorlando

 

 

Lustig war es mit den Amerikanern Fußball zu spielen. Entgegen meinen Vorstellungen gab es dort bei den meisten Schulen Fußballvereine. Mit einigen Spielern haben wir ein kleines Turnier organisiert. Die Deutschen gegen oder mit den Amerikanern. Ich denke wir haben dort alle einige Erfahrungen gemacht. Meine war, dass Amerikaner von jeder sportlichen Aktivität begeistert sind, die für „normale Verhältnisse“ nicht wirklich besonders sind. Zum Beispiel, wenn man es schafft mit einem Fahrrad einen Berg hochzufahren. Das war etwas verwirrend.

 

Ich habe keinen Amerikaner getroffen, der nicht nett zu mir war. Viellseicht lag es daran, dass ich aus Deutschland kam, aber ich war trotzdem stark beeindruckt. Ich denke ich habe in Amerika viel über die westliche Kultur gelernt. Vorher dachte ich, dass wir in Deutschland schon „westlich“ leben, aber der Aufenthalt hat mich vom Gegenteil überzeugt. Ich kann nur jedem empfehlen auch diese Erfahrungen zu machen.